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Mein Durcheinander im Kopf, ein Loch und eine Erkenntnis

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Dies ist ein sehr persönlicher Post und ich habe hin und her überlegt ob ich ihn veröffentlichen soll, aber wenn ich mal wieder Lust bekomme zu schreiben dann hau ich es auch raus in die (Netz-)Welt, auch wenn es etwas konfus erscheinen mag. Aber lest selbst.

Zwei Monate ist es nun her seitdem ich Euch mitgeteilt habe, dass ich eine Pause machen werde. Ich kann gar nicht glauben dass es wirklich diesen Samstag schon 9 Wochen her sein soll, seitdem ich den letzten Beitrag online gestellt habe. In der Zeit habe ich nicht wirklich etwas für den Blog gemacht.

Kreativität? Fehlanzeige. Lust zu schreiben? Eher nicht. Mein Auge für Schönes war in der letzten Zeit auch eher getrübt, so dass ich noch nicht mal irgendwelche Fotos gemacht habe.

c360_2015-04-06-19-12-00-890.jpgDie plötzliche Trennung von meinem Exfreund hat ein großes Loch hinterlassen. Ein Loch voller unbeantworteter Fragen, Zweifel, Ängste und Ungewissheit. Denn plötzlich wusste ich nicht mehr was ich wollte, hatte ich doch schon meine Zukunft in Sichtweite, welche aber dann von einem Moment auf den anderen in tausend winzige Splitter zersprang, unmöglich sie wieder zusammenzufügen. Da musste ich erst wieder meine Spur finden. Familienplanung ist erstmal komplett auf Eis gelegt, die Weiterbildung im Herbst habe ich abgesagt und stattdessen erstmal ein Auto besorgt, das war wichtiger. Ich hatte also organisatorisch gut zu tun und hatte kaum Zeit um viel zu Grübeln, was in der Situation nicht schlecht war.

Mittlerweile kann ich aber sagen: „ Ich bin darüber hinweg“. Trotzdem bleibt der Schock und die Angst, dass das wieder passieren könnte wenn ich mein Herz erneut einer Person öffne.

Anfang des Jahres habe ich eine Erfahrung gemacht, wo ich heute nicht wirklich sagen kann ob ich sie hätte machen wollen, wenn ich gewusst hätte was dabei herauskommt.

Ich hatte im Januar einen Termin zum Kartenlegen. Die Session habe ich im Dezember bei Glamfamwoman gewonnen und mir im Januar dann bei Hatice (hier geht’s zu ihrer Facebook Gruppe) telefonisch die Katen legen lassen. Ich war schon immer offen für Pendel, Kartenlegen, Handlesen etc., habe gerne Freunden beim Erzählen Ihrer Erfahrungen zugehört aber ich habe es nie selbst ausprobiert. Hatice erzählte mir Dinge, die niemand außerhalb der Familie wissen kann, Dinge die nicht öffentlich sind und auch Dinge, die so noch nicht mal meine Familie weiß.

Im Nachhinein war das krasseste die indirekte Vorhersage unserer Trennung. Auch den Ursprung für den Grund der Trennung hat Sie mir indirekt vorhergesagt. Nachdem ich Zuhause davon erzählt hatte, dachte ich dem Schicksal ein Schnippchen geschlagen zu haben. Aber da hatte ich mich getäuscht. Für den Partner da zu sein ist wichtig, aber wie kann ich für meinen Partner da sein, wenn er nicht mit mir spricht und mir sagt was für Sorgen, Ängste und welcher Frust ihn plagen? Genau das war am Ende das Aus für eine Partnerschaft, die eigentlich auf einem guten Wege war „mehr“ zu werden.

Es hat nicht sollen sein und ich kann nur jedem von Euch ans Herz legen: Sprecht mit Eurem Partner über alles was euch bedrückt, traurig macht, euch Frust bereitet oder unglücklich macht. Sprecht es aus, redet miteinander.

Versucht es zumindest. Fehlende Kommunikation ist der häufigste Grund für eine Trennung. Wenn der Partner sein eigenes Süppchen kocht, nachts wach liegt, grübelt und am Ende für sich allein entscheidet die Beziehung zu beenden, dann habt ihr im Vorfeld alles dafür getan das Problem aus der Welt zu schaffen oder zumindest an den Problemen zu arbeiten.

Geht die Beziehung dann trotzdem in die Brüche wisst ihr, dass es nicht der richtige Partner war. Denn dieser zieht zusammen mit Euch an einem Strang.

Woran nagt ihr momentan bzw gibt es etwas in Eurem Leben, das Euch im Moment irgendwie ausbremst? 

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9 Kommentare zu “Mein Durcheinander im Kopf, ein Loch und eine Erkenntnis

      • Hallo Anna, wie versprochen schreibe ich dir jetzt noch einen etwas längeren Beitrag. Ich kann sehr gut nachvollziehen wie du dich fühlst. Ich hatte selber lange Zeit eine On/Off Beziehung und kann das was du sagst bestätigen. Männer fressen diese Dinge gerne in sich hinein. Aber man kann es lernen darüber zu sprechen, dass habe ich getan und kann nur sagen mir hat es sehr geholfen und heute bin ich (glaube ich zumindest) Beziehungskompatibler :b Ich finde du gehst den richtigen Weg und mein Angebot zum Podcasten steht immer noch 🙂 Ich finde es auch sehr schön das du so offen damit umgehst und uns ein Stück weit daran teilhaben lässt. Anderen macht dies viellicht Mut und manchmal ist der Weg nach vorne genau der richtige. Ich habe ein Motto was mich schon lange begleitet. „Nichts ist für immer, aber alles ist für jetzt“. Leben dein leben und ja es ist schwer, aber wie du schon in einem anderen Kommentar geschrieben hast, es geht wieder bergauf. Ich bin gespannt wie du es meistern wirst und falls du dir nicht sicher bist was du tun sollst, dann frage deine Leser 😉

        LG
        Tony

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      • Hey Tony, für deinen ehrlichen (männlichen) Kommentar bin ich sehr dankbar 🙂 ich habe früher auch immer allen Frust geschluckt, bis er mir so schwer im Magen lag, dass nichts mehr richtig laufen konnte. Wie du schon sagst: man kann lernen darüber zu sprechen und wenn man es erstmal tut ist es gar nicht mehr so schwer seine Gefühle und Gedanken offen zu legen. Niemand ist perfekt und zu einer Beziehung gehören immer 2 Menschen und zusammen kann man es schaffen, das schweißt dann erst recht zusammen. Ich werde berichten wie es so weiter läuft, vielleicht ist eine neue Kategorie im Menü fällig, mal sehen 🙂 das mit dem Podcast gehen wir auf jeden Fall mal an. Liebe Grüße

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  1. Was mich ausbremst, … meist bin ich das in irgendeiner Form selber, … ich mache mir zu viele Gedanken und kümmere mich einfach zu viel um andere Dinge, als um ich selbst, … YOGA hilft mir derzeit sehr um einfach mal „klar zu kommen“.
    Schön wieder von dir zu lesen, … kleine Auszeiten sin super! Gönne sie dir, wenn dir danach ist! Nur Mut, es wird schon weiter gehen!

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