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Gute Vorsätze: Blogparade #sticktoit — wie bleibst du dran kleben?

Blogparade-sticktoit-drankLEBENbleiben-Banner4Es ist jedes Jahresende dasselbe: Du und ich planen wie atemberaubend, fantastisch und um so viel besser das folgende Jahr werden soll. Wir wollen uns endlich um einen neuen Job bemühen, mehr Zeit für die Familie haben, uns intensiver fortbilden, endlich mal anfangen für die Traumreise zu sparen oder einen gesünderen und aktiveren Lifestyle führen.

zeit.jpgAber erst ab Januar

Wir Menschen setzen gerne besondere „Starttage“ für unsere Vorhaben. Da ist zum Beispiel der Montag, als Start einer neuen Woche, sehr beliebt. Oder auch der erste Tag eines neuen Monats und natürlich (als unbezwungener und ultimativer Starttag) der 01.Januar, der so vielversprechend ein neues Jahr eröffnet und die Möglichkeiten so groß wie nie erscheinen lässt nun ENDLICH mehr zu sparen, weniger zu meckern, öfter zu laufen oder, oder, oder…

Genau da liegt die Ursache warum Du und ich die meisten unserer guten Vorsätze nicht einhalten. Dieser blöde Starttag. Den braucht kein Mensch. Alles was Du brauchst ist Dein Ziel. Und Dein Kopf, in dem Dein Ziel wie in Stein gemeißelt darauf wartet endlich erreicht zu werden. Also raus jetzt aus dem Wartemodus.

Dein Start ist JETZT

Du willst was ändern? Klasse. Dann fange sofort damit an. 5 € in die Spardose, flott eine Runde um den Block gehen, einen leckeren Salat zum Mittag essen oder spontan die Oma oder die Eltern besuchen.

Es kann so einfach sein anzufangen wenn man es sofort macht, anstatt auf den Starttag hinzufiebern und viel zu große Erwartungen zu haben. Das kann nur in die Hose gehen.

Dann ist auf einmal Montag oder der 01. Januar. Du stehst mit dem falschen Fuß auf, hast schlechte Laune, verschiebst den Start nach hinten und hast am Ende nur eines davon: Ein schlechtes Gewissen.

Wie viel besser und wohltuender wäre es denn auf der Sylvester-Party, auf die Frage nach Deinen Vorsätzen für das neue Jahr, antworten zu können: „Ich habe keine Vorsätze für das neue Jahr. Ich bin bereits dabei etwas zu verändern und meine Ziele zu verfolgen.“ Das macht einen stolz auf das was man bereits erreicht hat. Egal wie klein oder unscheinbar die Ergebnisse davon noch zu sein scheinen: Du hast angefangen.  Das ist großartig und ein Ansporn weiter zu machen und jeden Tag Deinem Ziel ein Stückchen näher zu kommen.

Meine Erfahrungen

Ich habe jahrelang mit diesen fiesen, energieraubenden Starttagen gelebt. Es gab immer einen Montag der für eine TIEFSCHÜRFENDE Veränderung herhalten musste, zumindest plante ich eine Veränderung. Die ist natürlich nie eingetroffen. Dafür war ich dann aber gestresst und fühlte mich schlecht weil ich es WIEDER nicht auf die Reihe bekommen habe an etwas dran zu bleiben.

Oat

Erst Mitte 2014 kam der Umschwung und dann lief es fast wie von selbst. Ich habe von heute auf morgen die Ernährung umgestellt, mehr Sport getrieben, habe mich von einer langjährigen Beziehung verabschiedet, bin endlich in eine eigene Wohnung gezogen und habe mich Ende Januar 2015 zusammen mit meinem neuen Freund im Fitnessstudio angemeldet.

Und es macht Spaß. DER WEG ZUM ZIEL. WIRKLICH. Ich habe es nie geglaubt, aber es ist so leicht etwas zu verändern und dann auch dran kleben zu bleiben, wenn man einfach anfängt.

Klein anfangen und mit den Erfolgen wachsen

Was mir noch geholfen hat? Meine Ziele und Vorsätze in kleine Häppchen zu packen. So behält man den Fokus auf sein eigentliches (großes) Ziel, aber es schwirrt nicht wie ein rotes, großes Ausrufezeichen über Deinem Kopf herum und sorgt für Frust.

In meinem ersten Post der Artikelserie „Mein Fitmisspath“ kanns Du nachlesen wie ich z.B. meine Ernährung nach diesem Muster umgestellt habe. Kleine Teilziele zu erreichen macht Spaß, denn es ist einfacher diese zu erreichen und es gibt mehr davon (also auch mehr Erfolgsmomente für Dich).

Und jetzt bin ich gespannt auf Eure Rückmeldung. Reagierst Du allergisch auf „gute Vorsätze“ und festgelegte Startpunkte? Oder bist Du total davon überzeugt oder hast Deinen eigenen Weg gefunden?

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Dieser Beitrag gehört zur Blogparade „#drankLEBENbleiben“ von Yasemin  (lebensdurstig.de) und Jan (habitgym.de). 

Wie sorgst du dafür, dass du an Vorsätzen dran “kleben” bleibst?

Jeder kennt das Problem: Man nimmt sich ein Projekt vor, beginnt vielleicht sogar, beendet es aber nicht. Schade! Muss das sein? Wie schaffst du es, an deinen Projekten dranzubleiben? Welche Methoden wendest du an, um deine Motivation bis zur Ziellinie hoch zu halten? Wie bereitest du dich vor?

Hau in  die Tasten und erzähl mal wie DU dran kleben bleibst. #sticktoit

6 Kommentare zu “Gute Vorsätze: Blogparade #sticktoit — wie bleibst du dran kleben?

  1. Ich sehe es ähnlich, … wenn man was umsetzen will, bedarf es nicht zwingend einem besonderen Tag … wenn es eine challenge mit vielen anderen ist, dann finde ich es schon gut, gleichmäßig zu starten um sich gegenseitig zu motivieren, aber ansonsten, … nein, … entweder JETZT oder man macht es später auch nicht!

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    • Hey Winnie, danke für dein Feedback. Das sehe ich auch so, für gemeinsame Aktionen sind solche Tage auf jeden Fall hilfreich Chaos zu vermeiden und ein Gemeinschaftsgefühl zu schaffen, von dem jeder sich motiviert fühlen kann. Hab einen schönen Wochenstart. LG Anna

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